Donnerstag, 19. Oktober 2017

Neues Outfit // Die Komplizin ***



Schick und lässig zugleich, Stilmix, Mustermix- das alles mag ich.

Insofern passt mein neues Outfit gut zu mir!

Ein lässiges Sweatshirt aus grauem Glitzer Sweat.

Dazu eine weite Hose aus blau-grauem Nadelstreifen Stoff.

In Kombination meine Lieblings-Sneaker.

Perfektes Outfit für mich.






Die Hose hat Eingrifftaschen und einen bequemen Gummizugbund.
Die Nähte habe ich mit Jeansgarn abgesteppt.




Das Sweatshirt hat eigentlich eine Teilungsnaht an den Ärmeln, in die man nach Lust und Laune eine Fransenborte, eine Faltenkante oder auch Paspelband einarbeiten kann.
Bei der Verarbeitung von Paspelband solltet ihr darauf achten, dass es ein dehnbares ist! Sonst kann es schnell etwas einengen (ich spreche aus Erfahrung!).

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Beide Schnitte sind von Dana Lübke "Die Komplizin", das "Sweatshirt01" ist schon seit ein paar Wochen bei ihr erhältlich, der Schnitt für die "Weite Hose" ist ab übermorgen, Samstag, 21.10.2017 bei Dana im Shop erhältlich!

Wer sich schwer tut, einen Ein-Größen Schnitt zu kaufen (was ich prinzipiell verstehen kann), den kann ich beruhigen.

Erstens kann man sich bei "Die Komplizin"-Schnitten gut auf die Maß-Angaben verlassen.

Zweitens sind die Schnitte ein Luxus-Produkt.

Fertig auf Vlies ausgeschnitten, kann man die Schnittmusterteile direkt auf den Stoff auflegen und zuschneiden. Das geht so schnell, ich bin jedes Mal wieder begeistert!


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Verlinkt bei RUMS

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***Werbung:
Die Schnittmuster wurden mir zum Erstellen eines Designbeispiels kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Freitag, 29. September 2017

Handloom Rhapsody // Zeitreise

Jetzt ist sie bei mir angekommen, die

https://karlottapink.de/


Eine Blogtour, bei der alle Teilnehmerinnen eine Geschichte erzählen.

Wir alle haben einen wunderschönen, indischen Handloom zur Verfügung gestellt bekommen. Jeder ist auf seine Weise einzigartig, genauso wie das, was wir daraus geschaffen haben.

Einzigartig sind auch die Geschichten und die Frauen, die dahinter stehen.


Zugegebenermaßen tue ich mich im Erzählen nicht leicht- zumindest nicht in Schriftform.

Als die Aufgabe gestellt wurde, hatte ich zunächst nur den Wunsch, eine Latzhose zu nähen.

Warum eigentlich?

Und so begann ich, darüber nachzudenken.

Prinzipiell bin ich kein Mensch, der permanent hinterfragt, "Warum mache ich die Dinge, wie ich sie mache?".

Ich bin kein Freund davon, in die Tiefen meiner Psyche abzutauchen und zu forschen.

Ich nehme mich selbst als gegeben hin- als Produkt meiner genetischen Voraussetzungen, meiner elterlichen Erziehung und der Prägung durch mein Umfeld.

Und da habe ich doch etwas entdeckt, dass anscheinend schon früh geformt wurde.

"Warum nähe ich eigentlich?", fragte ich mich.

Meine Mutter benähte mich von klein auf an. Und nicht nur mich.

Meine Puppen hatten häufig die gleiche Kleidung wie ich, die Lieblingspuppe wurde in einer selbst genähten Trage mitgenommen und sogar meine MonChiChis trugen selbst genähte und -gehäkelte Kleidung.

Von daher war es kein Wunder, dass ich ein gewisses Interesse am Nähen entwickelte.

Außerdem war meine Mutter beruflich eng mit Mode verknüpft, sie "putzte mich gern heraus", wie man so schön sagt.

Insofern ist es ebenfalls kein Wunder, dass ich ein gewisses Interesse an Mode hatte und bis heute habe.

Überhaupt muss  ich sagen, dass meine Mutter mich sehr geprägt hat. Wenn ich mir das Foto von ihr aus den späten 70ern so anschaue...genauso würde ich heute auch rum laufen.






Aber das Thema Entwicklung der Mode und ihre regelmäßigen Wiederholungen sind heute nicht mein Thema.

Das ist die eine Seite meiner (Näh-) Geschichte.

Die andere handelt von der magischen Anziehungskraft der Latzhose.

Ich bin nicht besonders groß und auch nicht besonders schlank.

Im Prinzip habe ich in meiner Entwicklung als Hobby-Schneiderin gelernt, was mir steht, und welche Formen ich lieber vermeiden sollte.

IM PRINZIP.

Denn bei Latzhosen setzt jeglicher Verstand bei mir aus. Ich mag sie einfach. Auch Latzkleider oder Ähnliches sind da nicht ausgenommen.

Auch dies wurde wohl in der frühkindliche Phase in meinem Kopf verankert.

Denn- siehe oben- häufig waren es Latzhosen, die meine Mutter für mich nähte.




Der Wunsch, eine Latzhose zu besitzen, sie zu nähen oder zu kaufen setzt sich immer wieder durch.

So war es auch mit meinem Modell für diese Blogtour.

Ich sah das Modell "Burnside Bibs" von Sew House 7 auf Instagram und es war vorbei.

Sie war auf meiner Wunschliste ganz oben. Und als dann dieses Projekt für Karlotta Pink anstand, war es klar- die oder gar nichts.

Ich bekam meinen hellgrauen Handloom zugeschickt und wusste- das wird gut! Als Kontrastfarbe wählte ich rosé.




Der Stoff ist so unglaublich weich nach dem Waschen, er trägt sich sehr angenehm und leicht!

Zunächst befürchtete ich, er könnte zu zart für mein Hosenprojekt sein, diese Sorge hat sich aber in Luft aufgelöst.

Ich habe die Hose meinen Maßen entsprechen genäht, allerdings nachträglich noch extrem die Beinweite vermindert.

Das war bei meiner Körpergöße von 1,64 doch zu viel an Stoff.






Ich habe die Taschen mit kontrastfarbenem Stoff in rosé gedoppelt statt Belege an den Tascheneingriffen zu arbeiten.



Außerdem ist der Latz in Kontrastfarbe gearbeitet. Sämtliche Steppnähte sind ebenfalls rosé.



Dies war meine kleine Zeitreise zurück zum Ursprung meiner Schwärmerei für Stoffe, Schnitte und Mode an sich.

Dank an das Team von Karlotta Pink, die mich erst dazu gebracht haben, inne zu halten und mit dem Forschen zu beginnen!

Es war mir eine Ehre!

Parallel zu mir erzählt heute Tamara ihre Geschichte für die Handloom Rhapsody. Ob sie ähnlich der meinen sein wird? Oder ist es eine ganz andere?

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Möchtet ihr mehr Geschichten lesen? Hier sind die Blogtour-Links:


Sonntag, 24.09.2017: Selmin von Tweed & Greet
Montag, 25.09.2017: Lisa von Ella und Doris von Langes Fädchen, faules Mädchen
Dienstag, 26.09.2017: – Tatjana von Tillit und Dominique von Kreamino
Mittwoch, 27.09.2017: Sabine von Petersilie & Co. und Julia von Fine Fabric
Donnerstag, 28.09.2017: Franziska von Brennesselein
Freitag, 29.09.2017: Tamara von die Grinsekatze und Jenny von Buxsen
Samstag, den 30.09.2017: Silvia von Petersilie & Co. und Maira von Selbstgenähtes von Mairao
Sonntag, den 01.10.2017: Patricia von Josephîn Thérès



Donnerstag, 27. Juli 2017

CARLA // ***


Heute darf ich sie endlich im Ganzen zeigen, meine CARLA aus dem Hause FREULEINS, und mein Ergebnis des Probenähens.
 
Am Ende ist statt eines Schnittes für eine Tunika dann ein 3in1 Schnitt entstanden, der für Webware konzipiert ist.
 
CARLA kann jetzt als Bluse (ohne Taschen), als Tunika (mit Taschen) oder als Kleid (mit Taschen) genäht werden.
 
Da bleiben für den restlichen Sommer keine Wünsche mehr offen.
 
Genäht ist CARLA nämlich recht flott, alle etwas komplizierteren Schritte sind im EBook sehr gut erklärt.
 
Mit den Manschetten und dem kleinen Beleg am Ausschnitt-Schlitz kann man wunderbar Stoffe, Farben und Muster kombinieren.






Ich habe für mein Designbeispiel die Kleiderlänge gewählt.
 
 
 
 
 

 
Als kleine Spielerei habe ich aus Stickgarn noch zwei passende Tassels gewickelt (Das Helferlein "Tasselinchen" von CherryPicking bekommt ihr HIER).



Viele weiter wunderschöne Designbeispiele findet ihr HIER in Katrins Blog-Post.
 
Den Schnitt bekommt ihr ab sofort HIER in Shop von FREULEINS.
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Größentechnisch habe ich meine Kaufgröße genäht, ohne jegliche Änderungen.

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Verlinkt bei RUMS

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*** Werbung: Der Schnitt wurde mir im Rahmen des Probenähens kostenlos von "Freuleins" zur Verfügung gestellt. Dankeschön!
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